Hanteln als Sport bezeichnen?

Eine Hantel besteht aus einer Stange mit an den Enden befestigten Gewichten. Man unterscheidet zwischen Lang-, Curl- und Kurzhanteln.
Ziemlich jede Übung, die mit einem Gerät ausgeführt wird, kann auch ersatzweise mit einer Hantel durchgeführt werden.

Bizeps: Man stellt sich gerade hin, wobei der Rücken gegen eine Wand lehnt, um zu verhindern, dass die Übung aus dem Rücken durchgeführt wird. Die Arme sind gestreckt und man hält wahlweise eine Langhantel oder zwei Kurzhanteln in den Händen. Nun beugt man den Arm, wodurch die Hantel zur Schulter geführt wird. Dabei wird die Schulter nicht bewegt. Man kann den Bizeps zum Körper halten oder auch in die gleiche Richtung wie der Körper. So werden verschiedene Muskelstränge trainiert.

Trizeps: Man liegt auf den Rücken und stellt die Füße hüftbreit auf. Die Arme streckt man nach oben und winkelt die Unterarme an. Dabei führt man die Unterarme zum Kopf und wieder zurück, wobei die Oberarme gestreckt bleiben und sich nicht bewegen.

Schulter: Man stellt sich aufrecht hin, wobei die Beine leicht gebeugt sind. Die Arme zeigen gestreckt nach unten, wobei man eine Langhantelstange in den Händen hält. Nun führt man die Stange bis zum Kinn und wieder herunter. Dabei bewegen sich nur die Arme, der Rücken bleibt gestreckt.

Po und hintere Oberschenkel: Man stellt sich in den Vierfüßlerstand, die Unterarme liegen auf dem Boden. Die Hantel wird in eine Kniekehle gelegt. Der nicht belastete Fuß hat den Fußspann aufliegen. Man hebt das Hantelbein nach oben bis der Oberschenkel in der Waagerechten ist. Ober- und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel, die Zehen drücken nach unten und die Ferse nach oben.

Rücken: Man liegt auf dem Bauch. Die Hände liegen neben dem Kopf und halten jeweils eine Kurzhantel. Nun hebt man den Oberkörper und hält diese Spannung ca. 20 Sekunden, um sie dann wieder zu lösen.