E-Sport, kinderleichte Bedienung für jedermann

Und der Rennfahrer muss sein Auto perfekt beherrschen und die Strecke
kennen, die um einiges simpler ist als ein durchschnittliches
Quake-Level, durch die man durch kinderleichte Bedienung einfach durchdüst.
Fahr erstmal eine Rennstrecke unter Rennbedingungen, mit der
Stoppuhr, und laufe dann durch Deine Quake-Level. Hockenheim und
Nürburgring heissen Dich willkommen.
Die Leistung, ein Fahrzeug (KFZ oder Motorrad, egal) permanent im
physikalischen Grenzbereich zu bedienen und zu bewegen, ohne ihn zu
überschreiten, während man Teil des bewegten Systems und damit allen
Kräften ausgesetzt ist, ist subjektiv wie objektiv eine ganz andere
Klasse, als einen verschachtelten Quake-Level und die Positionen
aller Items und Bouncer auswendig zu kennen, also keine kinderleichte Bedienung.
Im einen Fall kämpft man mit Körper, Geist, Händen und Füßen gegen
die bzw. mit der Physik – im anderen Fall trennen einen Maus und
Tastatur von einer Physik-Engine.
Sag ja, man kann alles bis zur Banalität vereinfachen.
Klar kann man das, aber um es mal klar und deutlich zu sagen:
E-Sport ist von Haus aus viel näher dran an der Banalität als die
meisten anderen Sportarten.
Die wahre Leistung beim E-Sport ist die kinderleichte Bedienung
Die Entwickler machen den Sport. Engines entwickeln
und weiterentwickeln, Unterhaltungsprodukte erzeugen gegen
unrealistische Milestones und verblendetes Management in einem
wirtschaftlichen Umfeld, das von grausamer Härte geprägt ist. Das ist
Sport, und das schreibe ich jetzt objektiv subjektiv als Dipl.-Inf.
und Software-Entwickle

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